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18.11.2008

Stolzes Jubiläum – Wibarco feiert die Produktion von 1,5 Millionen Tonnen LAB –


IBBENBÜREN. 38 Jahre nach Aufnahme der Produktion feierten die rund 100 Mitarbeiter der Chemischen Fabrik WIBARCO in aller Bescheidenheit ein stolzes Jubiläum. Geschäftsführer Thomas Pfisterer und Werksleiter Kai Eckloff verkündeten die Gesamtproduktion von 1,5 Millionen Tonnen linearem Alkylbenzol (kurz: LAB). Die Chemische Fabrik WIBARCO GmbH ist heute der einzige deutsche Produzent, der weltweit die Wasch- und Reinigungsmittelindustrie mit linearem Alkylbenzol als Basis für den Waschrohstoff Alkylbenzolsulfonat (LAS) versorgt. LAS ist aufgrund seiner hohen Umweltverträglichkeit heute der wichtigste waschaktive Grundstoff für synthetische Waschmittel.


Das lineare Alkylbenzolsulfonat (LAS) ersetzte in den 60er Jahren das biologisch schwer abbaubare, umweltfeindliche Tetrapropylenbenzolsulfonat als Waschmittelrohstoff. Es ist bis heute die Grundsubstanz der meisten Waschmittel. Über mehr als 40 Jahre, intensiver als bei jedem anderen Tensid auf dem Weltmarkt, wurden LAB und LAS wissenschaftlichen Untersuchungen unterzogen. Mit dem Ergebnis, dass sich LAB als Sulfonat (LAS) durch einen schnellen biologischen Abbau und ökologische Unbedenklichkeit auszeichnet. LAS wurde dadurch weltweit zum mengenmäßig wichtigsten Grundstoff moderner Waschmittel. Über drei Millionen Tonnen LAS werden Jahr für Jahr verbraucht.


Die Produktion von LAB war 1969 Anlass für die Gründung der WIBARCO. Zu diesem Zeitpunkt beschlossen die Wintershall AG in Kassel, die Elektro-Chemie Ibbenbüren und die Atlantic-Richfield Company, USA, als Träger des Know-hows den Bau einer Großanlage in Ibbenbüren zur Gewinnung des Waschmittelrohstoffes lineares Alkylbenzol. Der Name der Unternehmung WIBARCO entstand aus den Anfangsbuchstaben der Gesellschafter.


Ende 1970 begann die Produktion. Nach drei Jahren übernahm die Wintershall AG, ein Unternehmen der BASF-Gruppe, die Gesellschaftsanteile der Atlantic-Richfield-Company und der Elektro-Chemie Ibbenbüren. Sie übertrug diese 1989 an die BASF in Ludwigshafen, so dass das Unternehmen seit diesem Zeitpunkt 100-prozentige Tochter der BASF war. Nach 18 Jahren wechselte das Unternehmen seinen Besitzer und gehört nun als herausragender Produktionsstandort für die Wasch- und Reinigungsindustrie weltweit zur HANSA GROUP AG. Der Exportanteil betrug im Geschäftsjahr 2007 rund 70 Prozent. Hochwertige Produkte aus Ibbenbüren werden auf allen Kontinenten eingesetzt.


WIBARCO feiert die Produktion an 1,5 Mio. t LAB
Zufriedene Gesichter bei der Chemischen Fabrik Wibarco: Mit einem gemeinsamen Frühstück feierten die rund 80 Mitarbeiter die Produktion von 1,5 Mio. Tonnen LAB (Lineares Alkylbenzol) seit Beginn der Produktion Ende 1970. LAB ist Grundstoff für die Waschmittelproduktion, die 1,5 Mio. Tonnen reichten bei den Kunden der Wibarco für die Produktion von rund 15 Mio. Tonnen Waschmittel. Der Jubiläums-Tankwagen startete zu einem Kunden nach Belgien.


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Kontakt


Thomas Pfisterer - Geschäftsführer -

Chemische Fabrik Wibarco GmbH
Hauptstr. 21
49479 Ibbenbüren
Tel.: +49 (0)5459-910-0
Fax: +49 (0)5459-910-114
Email: thomas.pfisterer@wibarco.de
Homepage: www.wibarco.de



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