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23. Februar 2008

Wibarco blickt auf 40-jähriges Bestehen


IBBENBÜREN. Grund zum Feiern hat die Chemische Fabrik Wibarco GmbH: Geschäftsführer Thomas Pfisterer, Werksleiter Kai Eckloff und die rund 100 Mitarbeiter  des Unternehmens blicken auf das 40-jährige Firmenbestehen. Bis heute hat das Unternehmen mehr als  1,5 Millionen Tonnen lineares Alkylbenzol (kurz: LAB) produziert und ist mittlerweile der einzige deutsche Produzent, der weltweit die Wasch- und Reinigungsmittelindustrie mit linearem Alkylbenzol als Basis für den Waschrohstoff Alkylbenzolsulfonat (LAS) versorgt. LAS ist aufgrund seiner hohen Umweltverträglichkeit heute der wichtigste waschaktive Grundstoff für synthetische Waschmittel.


Ihre Existenz verdankt die Wibarco dem wachsenden Umweltbewußtsein Ende der 60er Jahre: Tetrapropylenbenzolsulfonat (TPS), das erste bedeutende synthetische Tensid, das nach dem Zweiten Weltkrieg als Waschmittelrohstoff eingeführt wurde, erwies sich als schwer abbaubar und damit umweltschädlich.


So war 1969 die Produktion des Alternativ-Stoffes LAB der Anlass für die Gründung der Wibarco. Zu diesem Zeitpunkt beschlossen die Wintershall AG in Kassel, die Elektro-Chemie Ibbenbüren und die Atlantic Richfield Company (USA) als Träger des Know-hows den Bau einer Großanlage in Ibbenbüren zur Gewinnung des Waschmittelrohstoffes lineares Alkylbenzol (LAS).  Dieser Stoff ist bis heute die Grundsubstanz der meisten Waschmittel. Über mehr als 40 Jahre, intensiver als bei jedem anderen Tensid auf dem Weltmarkt, wurden LAB und LAS wissenschaftlichen Untersuchungen unterzogen. Mit dem Ergebnis, dass sich LAB als Sulfonat (LAS) durch einen schnellen biologischen Abbau und ökologische Unbedenklichkeit auszeichnet. LAS wurde dadurch weltweit zum mengenmäßig wichtigsten Grundstoff moderner Waschmittel. Über drei Millionen Tonnen LAS werden Jahr für Jahr verbraucht.


Ende 1970 begann die Wibarco schließlich mit der Produktion. Nach drei Jahren übernahm die Wintershall AG, ein Unternehmen der BASF-Gruppe, die Gesellschaftsanteile der Atlantic Richfield Company und der Elektro-Chemie Ibbenbüren. Sie übertrug diese 1989 an die BASF in Ludwigshafen, so dass das Unternehmen seit diesem Zeitpunkt 100-prozentige Tochter der BASF war. Nach 18 Jahren wechselte das Unternehmen seinen Besitzer und gehört nun als herausragender Produktionsstandort für die Wasch- und Reinigungsindustrie weltweit zur HANSA GROUP AG. Der Exportanteil betrug im Geschäftsjahr 2007 rund 70 Prozent.


Derzeit laufen die behördlichen Genehmigungsverfahren für den von der Wibarco beantragten Bau einer Sulfieranlage, mit der der Standort Ibbenbüren weiter gestärkt werden soll.

WIBARCO blickt auf 40-jähriges Bestehen
Mit dem Leitgedanken "Chemie im Grünen" hat sich die Chemische Fabrik WIBARCO GmbH in Ibbenbüren zur Aufgabe gestellt, hochwertige Grundstoffe für die Wasch- und Reinigungsmittelindustrie zu bieten.


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Kontakt


Thomas Pfisterer - Geschäftsführer -

Chemische Fabrik Wibarco GmbH
Hauptstr. 21
49479 Ibbenbüren
Tel.: +49 (0)5459-910-0
Fax: +49 (0)5459-910-114
Email: thomas.pfisterer@wibarco.de
Homepage: www.wibarco.de



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